Allgemein: Kambodscha steht in Bezug auf wirtschaftliche
Entwicklung und touristische Erschließung auf einem Niveau von Thailand von vor ca. 10 -
20 Jahren. Das bedeutet einerseits, dass Komfort und Lebensqualität noch nicht allerorts dem Anspruch von westlichen
Touristen genügen, andererseits aber das die wunderschönen Strände und Attraktionen noch lange nicht überlaufen sind.
Damit lässt sich ein individueller Urlaub an entlegenen Traumstränden sehr einfach realisieren, und durch das sehr niedrige
Kostenniveau auch für Leute mit kleinem Geldbeutel. Land&Leute: Hauptattraktionen des Landes sind die Tempel von Angkor Wat im Norden des Landes
bei Siem Reap, die Hauptstadt Phnom Penh im Zentrum des Landes und die Strände bei Sihanoukville im Süden des Landes.
Die Einwohner von Kambodscha heissen Khmer, wie auch die Sprache, sind sehr freundliche, entspannte Zeitgenossen,die größtenteils
buddhistischen, zum Teil aber auch islamischen Glaubens sind.
Geld&Abzocke: Die eigentliche kambodschanische Währung heisst Riel, jedoch ist der US-Dollar
gleichberechtigtes Zahlungsmittel, und Geldscheine beider Sorten werden wie selbstverständlich gemischt. Sowohl in Siem Reap, in Phnom
Penh als auch in Sihanoukville gibt es inzwischen Geldautomaten, an denen US-Dollar abgehoben werden können. Der durchschnittliche Khmer
kommt mit einem Monatsgehalt von US$30-50 aus, d.h. alle Touristen sind für die Khmer unfassbar reich. Das heisst allerdings nicht,
dass sich Überfälle häufen, allerdings wird der arglose Tourist gerne mal übervorteilt. Von daher sollte man sich erkundigen
was die "normalen" Preise für Waren und Dienstleistungen sind, bevor man diese erwirbt oder in Anspruch nimmt. Sonst kann es schnell
passieren, dass man für eine MotoTaxifahrt US$10 statt US$1 zahlt.
Visum: Zur Einreise nach Kambodscha benötigen die Reisenden aus den meisten westlichen
Ländern ein Visum. Ob dies der Fall ist erfährt man auf der Seite des kambodschanischen
Aussenministeriums.
Das Visum bekommt man am Flughafen, direkt an der Grenze (1 Passbild nötig), oder aber einfach online als e-Visa.
Kosten sind US$20 - 25 (je nach Erwerbsart) und Laufzeit sind 30 Tage.
Mücken&Malaria: Mücken gibt es in Kambodscha reichlich, "Stechzeit" ist
normalerweise in der Morgen- und der Abenddämmerung. Hier sollte man wenn möglich lange Kleider anziehen, und sich mit den gängigen
Mittelchen einsprühen. Kamodscha gilt als Malaria-Risiko-Gebiet, allerdings sind uns keine aktuellen Fälle von Malaria in Sihanoukville bekannt.
Ob man Lariam oder Malarone als Prophilaxe einnimmt, muss jeder selbst eintscheiden.
Minen: ...sind es Wert mehr darüber zu lesen, jedoch keine Gefahr, solange man sich nicht
in entlegene Bergregionen im Dschungel verirrt. Also- immer schön zusammen und am Strand bleiben, da kann gar nichts passieren...